Sie schrieb die besten Kriminalgeschichten – Agatha Christie

Agatha Christies Kriminalromane dürfen sich als Meisterwerke der Irreführung einreihen. Bis heute wurden über zwei Millionen Exemplare weltweit verkauft, eine Zahl, die für sich spricht. In über 45 Sprachen wurden Agatha Christis Bücher übersetzt. Das Theaterstück von ihr „Die Mausefalle“ wurde das längst aufgeführte Stück der Theatergeschichte. Doch ähnlich wie ihre Romanfiguren, wollte auch die Autorin kaum über ihr wahres Ich etwas preisgeben. Sie fand wenig Gefallen an den öffentlichen Auftritten.

Agatha Christie wurde zur erfolgreichsten Besteller Autorin aller Zeiten

Zu den schönsten Dingen im Leben zählt eine glückliche Kindheit, das verriet sie einst. Und
sie hatte eine glückliche Kindheit. Als Mary Clarissa Miller kam sie am 15. September 1890 im Küstenort Torquay an der englischen Riviera zur Welt. Sie erlebt eine glückliche Kindheit
unter der Obhut der Mutter Clara. Als später Nachzügler dürfte sie die Aufmerksamkeit ihrer Mutter für sich gewinnen. Eine formale Schulausbildung gab es nicht, so brachte sich Agatha Christie das Lesen selbst bei. Und so las sie sich durch alle Romane, die sie fand. Die Mutter forderte Agathas lebhafte Fantasie, die beiden waren unzertrennlich, ein Herz und eine Seele. Im Alter von achtzehn Jahren hegte das Mädchen das Interesse an neodramatischen Kriminalromanen. Das Schreibfieber hatte sie gepackt. So fing sie an, ihre erste allgemeine
Kriminalgeschichte zu schreiben. Eine ganze Reihe an Kurzgeschichten folgten schnell hinterher. Sie strebte aber keine professionelle Karriere als Schriftstellerin an. Sie wollte viel mehr einen treu sorgenden Ehemann.

Ein wenig Gift und spannende Zeilen

Am Weihnachtsabend 1914 gaben sich Agatha und Oberst Archibald Christie heimlich in der Gemeindekirche das JA-Wort. Zwei Tage später musste Archibald wieder zurück an die Front. Agatha arbeitete zur selben Zeit als freiwillige Krankenschwester. Sie kam mit der Welt der Medizin in Kontakt, sie lernte Arzneimittel präzise zu dosieren. In ihrer Freizeit schrieb Agatha weiter und so kam ihr die Überlegung, ihr Fachwissen über Gifte könnte sich gut mit den Kriminalromanen verbinden. Gift wurde zu einer ihrer bevorzugten Mordmethoden in diversen Krimis. Zunächst legte sie das Verbrechen fest, dann arbeitete sie das Motiv aus. Es sollte so offensichtlich sein, dass es der Leser sofort ausschließen würde. Dann wählte sie verschiedene Charaktere, von denen jeder als Mörder infrage kam. Und erst dann schrieb sie die Geschichte nieder. Aber ohne glaubhaften Detektiv würden die ganzen Geschichten in sich zusammenfallen, er spielte die Hauptrolle in ihren Büchern.

Krimileser lieben die Bücher bis heute

Ihre Leser lieben bis heute die Einfachheit ihrer Geschichten und die begrenzte Zahl von Charakteren bzw. von Hauptpersonen. Während Fakten, Situationen und Psychologie ihre Geschichten beeinflussten. Auf buecher.de findet jeder den passenden Krimi, egal ob er nun von Agatha Christie oder Rita Falk stammt.

Bild: Violetriga

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