Arbitrage | Richard Gere | Kritik

Robert Miller ist ein erfolgreicher Hedgefond-Manager, der in seinem Leben alles erreicht zu haben scheint. Er ist mit einer großartigen Familie gesegnet und braucht sich um Geld keine Sorgen zu machen. Aber ein Blick hinter die Kulissen offenbart eine andere Wahrheit: Miller versucht sein Unternehmen an eine Bank zu verkaufen, um Betrügereien zu vertuschen und führt privat ein Doppelleben. Dieses wird ihm zum Verhängnis, als er sich eines Nachts deswegen strafbar macht.

In “Arbitrage” treffen zwei komplett verschiedene Charaktere aufeinander. Einmal Robert Miller, sehr schön gespielt von Richard Gere. Miller versucht verzweifelt die Straftat, über die ich hier nichts verraten möchte, um nicht zu spoilen, zu vertuschen. Dabei gerät er ins Visier von Detective Bryer, ebenfalls gut verkörpert von Tim Roth. Bryer möchte unbedingt mal einem ganz großen Fisch an den Kragen und versucht mit allen Mitteln, Miller etwas nachzuweisen. Dieses Aufeinandertreffen von einem Reichen und einem Gesetzeshüter macht den Film so spannend und reist die Frage an, ob Geld genügend Macht verleiht, sich vor den Strafverfolgungsbehörden zu schützen.

Das solide Drehbuch und tolle Schauspieler, wie die Hollywood-Superstars Richard Gere und Susan Sarandon, aber auch Tim Roth und Brit Marling machen diesen Film sehenswert, auch wenn “Arbitrage” ganz sicher kein gewöhnlicher Krimi oder Thriller ist.

Ich empfehle ihn Krimifans, wie auch allen anderen Filmfreunden, denn Arbitrage ist ein Film, der sich nur schwer einem Genre zuordnen lässt.

Info Arbitrage, mit Richard Gere, 102 Minuten, ab 12 Jahren freigegeben, ca. 12,99 Euro, EAN: 0887654839091

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