Arsen und Apfelwein | Andrea Habeney | Rezension

Mit  Arsen und Apfelwein  schreibt Andrea Habeney ihre erfolgreiche Serie um Jenny Becker und ihr Ermittlerteam fort – erstmals im Conte Verlag. Ein Muss nicht nur für Frankfurter, sondern auch für Freunde des Polizeiromans.

Inhalt

Vorweihnachtliche Stimmung in Frankfurt – doch keine Zeit der Besinnlichkeit für Kommissarin Jenny Becker und ihr Team. Gleich drei Verbrechen halten sie in Atem: ein grausam misshandeltes Mädchen im Main, das niemand zu kennen scheint, ein vergifteter Nikolaus im Polizeipräsidium und ein reicher junger Mann tot im Gebüsch. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, bald gibt es mehr Fragen als Antworten. Da ist es keine Hilfe, dass sich Jennys Liebesleben ausgerechnet jetzt auf einer munteren Achterbahnfahrt befindet. Erst als die Polizisten erkennen, wie alle drei Fälle zusammenhängen, lüftet sich der Schleier …

Meine Meinung

Jenny Becker ist zurück .

Schon lange habe ich mich auf den neuen Fall für Jenny Becker und ihr Team gefreut. Auch im nunmehr vierten Fall um die junge Frankfurter Kommissarin geht es wieder sehr spannend zu. Ich für meinen Teil verfolge sie Serie seit dem ersten Band.

Chronologische Reihenfolge :  Mörderbrunnen, Mord ist der Liebe Tod und Mord mit grüner Soße.

Ich finde Andrea Habeney hat hier ein wunderbares Team erschaffen. Sie baut ihre Protagonisten in jedem Band ein wenig mehr aus und wir Leser dürfen immer ein Stückchen aus dem privaten Leben unserer Helden mitbekommen. Nie zu viel, als dass es den jeweiligen Fall stören würde, und doch immer genau so viel wie nötig um dem Mord einen gelungenen Rahmen zu geben.  Auch  Frankfurt und Umland wird immer wieder sehr gut beschrieben, so dass man sich in der Stadt wieder findet.

Diesmal hat sich Andrea Habeney einem ganz brisanten Thema gewidmet…

Ein junges Mädchen wird tot  am Main aufgefunden. Die Autopsie ergibt schreckliche Misshandlungen. Niemand vermisst die junge Frau, alle Suche bleibt erfolglos.  Auf der internen Weihnachtsfeier, wird der Nikolaus vergiftet und dann gibt es noch den reichen, jungen Sohn der Tot im Gebüsch liegt…Als ob das alles nicht schon genug wäre, scheint Jennys Liebesleben erneut in Gefühlschaos auszuarten.

In Rückblenden lesen wir immer einige Passagen aus dem traurigen Leben des jungen Mädchens, Stück für Stück erschliesst sich dem Leser wer das Mädchen ist und warum sie so leiden muss.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig und man fliegt nur durch die Seiten. Auch mit dem Ende kann Andrea Habeney hier wieder punkten. Lange lässt sie uns Leser im Dunklen und auch wenn das Ende für mich  nicht wirklich ganz zufriedenstellend ist, so liegt es nicht an der Autorin, sondern einfach ein Stück weit an der  Ungerechtigkeit des Lebens. Ich kann mir durchaus vorstellen dass durch diverse Immunitäten nicht immer alles ans Tageslicht kommt…

Fazit

Ich kann diesen Krimi allen Krimifans wärmstens empfehlen und vergebe 5 Sterne.

Info

Das Taschenbuch ist bei Conte erschienen, umfasst 292 Seiten und ist über die ISBN 9783941657939 für 11,90 Euro bei allen Buchhändlern erhältlich.

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