Autor der Woche: Marc Raabe

© Gerald von Foris

Marc Raabe debütierte letztes Jahr erfolgreich mit dem Thriller “Schnitt”. Ein Jahr später folgt nun “Der Schock”. Der Thriller ist am Anfang dieser Woche erschienen und Marc Raabe ist heute unser Autor der Woche.

Krimizeitschrift.de Herr Raabe, wie kamen Sie zum Krimi? Seit wann schreiben Sie?

Marc Raabe Inzwischen schreibe ich seit etwa viereinhalb Jahren. Das kann man grob unterteilen in zwei Jahre schreiben lernen, eineinhalb Jahre für mein ersten veröffentlichten Krimi SCHNITT und ein weiteres Jahr für mein zweites Buch, DER SCHOCK, das jetzt gerade erschienen ist.

Und eigentlich war es auch nicht so, dass ich zum Krimi gekommen bin. Der Krimi kam zu mir. Alleine schon deshalb, weil ich Krimis immer gerne gelesen habe. Schon vom ersten Moment an wollte ich einen Krimi schreiben.

Krimizeitschrift.de Was ist das Besondere an diesem Genre?

Marc Raabe Für mich ist das Besondere, dass in Krimis die Frage nach Gut und Böse immer wieder aufs Neue und sehr zugespitzt gestellt wird. Und am meisten fasziniert mich, wie klein oft der Unterschied zwischen Gut und Böse ist. Manchmal braucht es nur wenige kleine Momente oder eine einzige fatale Entscheidung, und plötzlich befindet man sich auf der falschen Seite.

Krimizeitschrift.de Die beste Zeit zum Schreiben ist die Zeit,

Marc Raabe … in der ich am konzentriertesten arbeiten kann. Das ist allerdings nicht immer die gleiche Uhrzeit. Manchmal ist das für mich der Vormittag, weil ich da hellwach und ausgeruht bin. Manchmal ist es der Abend, weil es da niemanden gibt, der mich stört. Das Haus ist ruhig, das Telefon schweigt, der Hund schnarcht.

Und manchmal lässt die Dunkelheit die Wände um den Schreibtisch herum verschwinden und die Welt wird unglaublich groß.

Krimizeitschrift.de Erinnern Sie sich noch an das erste Buch, das Sie gelesen haben? Welches war es und wann haben Sie es gelesen?

Marc Raabe Ich kann mich an den ersten echten Thriller bzw. Krimi erinnern, den ich gelesen habe. Das war DER SCHAKAL von Frederick Forsyth. Ich war 16 und die Figur des Schakals hat mich umgehauen. Ich habe förmlich an dem Buch geklebt.

Krimizeitschrift.de Und was ist Ihr heutiges Lieblingsbuch?

Marc Raabe Ein Lieblingsbuch habe ich nicht. Dafür gibt es zu viele Bücher. Ich mag besonders gerne die Krimis von Jo Nesbo, den Thriller DU von Zoran Drenkvar, DAS EISERNE HAUS von John Hart … aber damit ist die Liste bei weitem noch nicht beendet.

Krimizeitschrift.de Haben Sie schon einmal eine Waffe in der Hand gehabt?

Marc Raabe Eine Armbrust. Und ich denke immer wieder, ich muss unbedingt ein Buch schreiben, in dem eine Armbrust eine Rolle spielt.

Krimizeitschrift.de Arbeiten Sie gerade an einem Buchprojekt?

Marc Raabe Nachdem ich gerade DER SCHOCK beendet habe, bin ich jetzt wieder in der Ideen- und Findungs-Phase für ein neues Buch. Einen Prolog gibt es schon, aber ob der tatsächlich der neue Ausgangspunkt für ein Buch wird, dass muss ich erst noch “anfühlen”.

Da sind wir auf jeden Fall gespannt! Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg, Herr Raabe und bedanken uns für das Interview.

Und euch, liebe Leserinnen und Leser, verweisen wir auf die Homepage des Autoren mit weiteren Infos über ihn und seine Bücher:

http://www.marcraabe.de

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