Rezension: Crime Machine – Howard Linskey

Der Thriller “Crime Machine” von Howard Linskey spielt im Gangstermilieu von Newcastle, einer Industriestadt im Nordosten Englands. Dort wird die Unterwelt von Gangsterboss Bobby Mahoney beherrscht, der knallhart sein Reich verwaltet. Die Story ist aus der Ich-Perspektive von David Blake, einem „Mitarbeiter“ Mahoneys geschrieben, der irgendwie nicht in das kriminelle Millieu zu passen scheint, da er eher auf Köpfchen als auf Gewalt setzt. Doch bei der Rückkehr aus seinem Urlaub wird David zum Chef zitiert, denn eine große Geldübergabe, die er verantworten sollte, ist schief gegangen, Davids Vertrauter, Geordie Cartwright, ist samt der erheblichen Summe verschwunden. David bekommt ein Ultimatum, die Sache zu klären und das Geld zurückzuholen und steht nun vor dem Rätsel, ob sich Cartwright mit dem Geld davongemacht hat, oder ob es ein anderer Gangster wagt, im Revier des großen Bobby zu wildern. Es entwickelt sich eine rasante Geschichte in der Halbwelt von Newcastle mit ihren Drogendealern,  Kredithaien, Bars, Schutzgelderpressern und Boxclubs.

Howard Linskey ist ein britischer Journalist und entführt den Leser in seinem gelungenen Thrillerdebüt “Crime Machine” in eine mir völlig fremde Welt des organisierten Verbrechens.
Die Sprache ist gut lesbar, oftmals mit hintergründigem Humor und Die Story beginnt mit einem rasanten Setting, dann lässt die Spannung etwas nach, um gegen Ende wieder massiv anzusteigen und in einem überraschenden Finale zu gipfeln. Es spielen eine Vielzahl Charaktere mir, vor allem Gangstertypen, die wenigen Frauen sind etwas klischeehaft dargestellt. 

Fazit Ich empfehle “Crime Machine” allen, die Mafia- oder Gangsterkrimis mögen und britischen Humor schätzen.

Seiten: 384 ISBN: 978-3-426-51036-0 Preis: 9,99 Euro

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