Rezension: Giftspur von Daniel Holbe

Seit dem 1. März steht der neue Krimi “Giftspur” von Daniel Holbe in den Buchhandlungen und ist auch über die Online Versandhäuser erhältlich. Ich hatte das Vergnügen schon vorab mit dem Lesen beginnen zu können und deshalb gibt es meine Rezension schon heute.

Inhalt

Ulf Reitmeyer, Leiter eines großen Biobetriebes in der Wetterau, bricht auf offener Straße zusammen. Zunächst deutet alles auf plötzlichen Herzstillstand hin. Doch dann taucht eine zweite Leiche auf – ausgerechnet ein Mitarbeiter Reitmeyers. Höchste Zeit, Rechtsmedizin und Kripo einzuschalten. Kommissarin Sabine Kaufmann, die sich erst vor kurzem vom Frankfurter K11 in die hessische Provinz versetzen ließ, übernimmt den mehr als merkwürdigen Fall. Und wird nicht nur mit einem perfiden Täter, sondern auch mit dem feindseligen Kollegen Angersbach konfrontiert.

Meine Meinung

Die Fälle in denen Kaufmann und Angersbach ermitteln sind wirklich spannend, die Suche der beiden Kommissare nach der Todesursache und der Tatmotive scheint realistisch. Diese Teile des Buches haben mir wirklich gut gefallen, man spürt die Freude am Schreiben des mir bis Dato völlig unbekannten Autors Daniel Holbe. Auch wenn mir der Name im Zusammenhang mit Andreas Franz natürlich ein Begriff war hatte ich noch nichts von ihm gelesen.

Allerdings wirkt sich das, was bei der Tätersuche Freude beim Lesen schafft, bei der Beschreibung von Kleinigkeiten eher störend aus. Bis zum letzten Hemdknopf unter dem Kittel eines Arztes und der unwesentlichen Blauschattierung des Himmels verliert sich Daniel Holbe zeitweise in unwichtigen Details, sodass es durchaus vorkommen kann, dass der Leser unkonzentriert wird und ein wichtiges Detail überliest.

Fazit

Auf keinen Fall ist Giftspur ein Buch für Zwischendurch, man muss sich Zeit nehmen um es zu genießen.

Info

  • Deutscher Titel: Giftspur
  • Autor: Daniel Holbe
  • Verlag: Knaur
  • Erscheinungstermin: 1. März 2014
  • Seiten: 464
  • ISBN: 978-3426513743
  • Preis: 9,99 Euro
2 comments
  1. Mir wurde das Buch, ehrlich gesagt, fast schon langweilig. Immer wurden neue Verdächtige präsentiert und die Story zog sich zu sehr in die Länge. Schade, denn der Schreibstil ist flüssig und der Autor erfindet tolle Umschreibungen.

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