Rezension: Der Andere – Brian Deleeuw

Einsam trotz seines Luxusdaseins wächst Luke an New Yorks mondäner Upper West Side auf. Seine überdrehte Mutter taumelt nach der Scheidung von einer Krise in die nächste. Zum Trost erfindet sich der Sechs­jährige einen gleichaltrigen Freund, Daniel. Doch der ist alles andere als ein frommes Lamm und wird im Laufe der Jahre immer mächtiger, verschlagener und brutaler. Ständig verleitet er Luke zu Taten, die ihm nachher leid tun. Als Luke aufs College geht, ergreift der Andere endgültig Besitz von ihm …

Ist dies das Regiebuch für einen neuen Action-Thriller?

Es entstand eine ganz unheimliche Leseatmosphäre, ich war vollkommen gebannt auf die Seiten und das Geschehen. Der Schreibstil ist flüssig, gut zu verstehen und vor allem so anschaulich wiedergegeben, dass die Geschichte wie ein Film abläuft. Auch die Vorgeschichte der Mutter und Großmutter setzt hier noch mal Spannungshighlights und man bekommt richtige Angst vor der Krankheit, die schon über Generationen in der Familie existiert.

Bis zum Schluss ist alles undurchsichtig und fesselnd. Man wird überrascht. Am Ende gibt das Buch noch mal richtig Gas!

Den Hauptgedanken der Geschichte schon häufig in Filmen gesehen, aber hier hat der Autor noch ganz andere Facetten mit eingefangen!

Wer solche abgründigen Geschichten mag, sollte dieses Buch in jedem Fall lesen.

Info Brian Deleeuw: Der Andere, Knaur-Verlag, 352 Seiten, 9,99 Euro, ISBN: 978-3-426-50387-4

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