Der rote Zar – Eine aufregende Zeitreise nach Russland

Der Finne Pekkala war einst das legendäre „Smaragdauge“ – und damit einer der engsten Vertrauten des letzten russischen Zaren. Nun, nach der Revolution, vegetiert er unter unmenschlichen Bedingungen als Zwangsarbeiter im Gulag vor sich hin. Eines Tages sucht ihn dort ein Fremder auf, der Pekkala einen ganz speziellen Auftrag nahe bringt: Pekkala soll ermitteln, wie die Zarenfamilie einst wirklich ums Leben kam und wo ihr einzigartiger, unvorstellbarer Schatz versteckt ist. Schon bald beginnt Pekkala mit den Ermittlungen und reist in seine Vergangenheit. Dabei gerät er jedoch selbst in höchste Gefahr…

Autor Sam Eastland ist mit seinem Kriminalroman „Der rote Zar“ ein wirkliches Meisterstück gelungen, das einen aufregenden Mix aus Wahrheit und Fiktion darstellt. In kurzen, knackigen Kapiteln schickt er den Leser jeweils abwechselnd in die Gegenwart und die Vergangenheit Inspektor Pekkalas, die bis in dessen Kindheit hinein reicht. Die Geschichte wird derart spannend und atmosphärisch erzählt, dass der Leserschaft die Seiten geradezu um die Ohren fliegen.

Einem roten Faden gleich zeigt Eastland all die politischen Wirren dabei sehr nachvollziehbar und verständlich auf. Unvorhersehbare Wendungen und pure Spannung machen dabei aus dem Krimi schon beinah einen Thriller, der einen einfach mitreißt.

Grusel, Historie, Spannung, wohl dosierter, feinsinniger Witz und Emotionen machen „Der rote Zar“ zu einer absolut runden Sache.

Schon jetzt dürfen sich die Fans von Inspektor Pekkala (Und solche, die es werden wollen!) auf den Nachfolger „Der rote Sarg“ freuen, der am 3. Juni 2013 erscheint. Sehr empfehlenswert und informativ ist auch die Homepage http://www.inspectorpekkala.com.

Info Sam Eastland: Roter Zar, Knaur-Verlag, 384 Seiten, 9,99 Euro, ISBN: 978-3426510490

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