Rezension: Die Larve von Jo Nesbo

Harry Hole lebt seit drei Jahren in Hongkong, als ihn eine schlimme Nachricht aus Oslo erreicht. Oleg, der Sohn seiner großen Liebe Rakel, sitzt wegen Mordverdachts im Gefängnis. Die Beweislage ist erdrückend, und doch kann Harry nicht an Olegs Schuld glauben. Harry kehrt also nach Oslo zurück und nimmt dort eigene Ermittlungen auf. Damit begibt er sich immer tiefer ins gefährliche Drogenmilieu und macht sich unbeliebt…

Dieses Buch zu lesen war wieder einmal eine ganz eigene Erfahrung. Ich kenne noch nicht alle, aber doch einige Bücher der Harry Hole – Reihe und habe mich nach dieser Lektüre entschlossen, meine Reihe zu vervollständigen. Jo Nesbo hat einen ganz besonderen Schreibstil und schafft es, seinen auf den ersten Blick eher unsympathisch wirkenden Charakter Harry Hole doch irgendwie liebenswert erscheinen zu lassen. Auf jeden Fall ist Harry Hole der wohl „schrägste“ Ermittler, den ich kenne.

Im Buch tauchen sehr viele Personen auf, was das Ganze zu Anfang etwas verwirrend erscheinen lässt. Ich musste konzentriert lesen, um am Ball zu bleiben, aber gerade das mag ich sehr! Die Geschichte wirkt durchdacht und ist von Anfang bis Ende schlüssig, nachvollziehbar und spannend.

Es gibt viele Wendungen in dem Buch, mit denen ich niemals gerechnet hätte, die aber doch sehr schlüssig wirken.

Wer unkonventionelle Ermittler mag, sowie Krimis, bei denen man ein wenig mitdenken muss, der kann mit „Die Larve“ von Jo Nesbo nichts falsch machen! Es ist nicht unbedingt erforderlich, die Vorgänger der Reihe zu kennen, da das Buch in sich abgeschlossen ist.

Ich kann die Harry Hole – Reihe allen Krimifans wärmstens ans Herz legen!

Info Jo Nesbo: Die Larve, Ullstein, 576 Seiten, 10,99 Euro, ISBN: 9783548284934

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