Autor der Woche: Edgar Franzmann

Letzte Woche hat Christiane euch den Köln-Krimi “Adenauers Auge” von Edgar Franzmann vorgestellt. Er lebt seit vielen Jahren als Autor und Journalist in Köln. Seit 2009 veröffentlicht er Kriminalromane und Kurzkrimis. Er ist Sprecher des Syndikats, Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, und Mitglied der International Thriller Writers.

Krimizeitschrift.de Erinnern Sie sich noch an das erste Buch, das Sie gelesen haben? Welches war es und wann haben Sie es gelesen?

Edgar Franzmann Man sagt, dass ich schon bei der Einschulung lesen konnte. Ich erinnere mich an “Max und Moritz, der illustrierte Klassiker von Wilhelm Busch. Meine Lektüre müsste dann etwa um das Jahr 1954 stattgefunden haben.

Krimizeitschrift.de Haben Sie heute ein Lieblingsbuch? Welches ist es?

Edgar Franzmann Schwierige Frage. Ich lese gerade “Bonita Avenue” des Niederländers Peter Buwalda, das mir sehr gut gefällt. Mein Lieblingsbuch der letzten Jahrzehnte war sicher “Die Liebe in den Zeiten der Cholera” von Gabriel García Marquéz. Als Kriminalroman habe ich zuletzt “Das Gesetz der Gier” von Wolfgang Kaes mit viel Genuss gelesen.

Krimizeitschrift.de Seit wann schreiben Sie? Wie kamen Sie zum Krimi?

Edgar Franzmann Seit 2005 schreibe ich “literarisch”. Zum Krimi kam ich durch die Anregung einer Autoren-Kollegin, die mir riet, meine Phantasie durch die Wirklichkeit des Kriminalromans zu “erden”.

Krimizeitschrift.de Was ist das Besondere an diesem Genre?

Edgar Franzmann Der Krimi kann sich mit allen Formen der Wirklichkeit auseinandersetzen, was mir als gelerntem Journalisten sehr entgegenkommt.

Krimizeitschirft.de Was ist die beste Zeit zum Schreiben?

Edgar Franzmann Immer (wenn Kaffee in der Nähe bereitsteht).

Krimizeitschrift.de Haben Sie schon einmal eine Waffe in der Hand gehabt?

Edgar Franzmann Ja. Bei einer CRIMINALE, dem Festival der im SYNDIKAT organisierten deutschsprachigen Krimiautoren – unter strenger Aufsicht und Anleitung der Polizei.

Krimizeitschrift.de Arbeiten Sie gerade an einem Buchprojekt?

Edgar Franzmann An mehreren in unterschiedlichen Stadien. Die Wirklichkeit bemüht sich gerade, meine Phantasie zu überholen. In meinem letzten “Krimi” war es ein Geheimdienst namens “Adenauers Auge”, der die Kanzlerin ausspionierte. In meinem nächsten Krimi sollte mein Held, der Journalist Georg Rubin, die Bösen endgültig überführen. Jetzt, wo die ganze Welt von der Tätigkeit des US-Dienstes NSA weiß, muss ich den Plot umschreiben. Aber mir wird schon etwas völlig Unwahrscheinliches einfallen, das sich spätestens in zwölf Monaten als “wahr” herausstellen wird.

Vielen Dank für das Interview, Herr Franzmann! Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg als Krimiautor und verweisen unsere Leserinnen und Leser für weitere Infos über Edgar Franzmann auf dessen Homepage: www.franzmann.de

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