Filmreview: Legacy

Von Nicolas Sender

Malcom Gray, ein hochdekoriertes Mitglied einer Anti Terror-Einheit, hatte den Befehl mit seinem Einsatzkommando einen russischen Waffenhändler zur Strecke zu bringen. Der Einsatz misslang und Gray wurde festgenommen und gefoltert. Jahre später vegetiert er, inzwischen befreit aber schwer traumatisiert, in einem schäbigen Appartement in Brooklyn vor sich hin.

Dabei kann man ihm knapp neunzig Minuten lang zusehen. Mal bekommt er Besuch, ansonsten verfolgen ihn schlimme Bilder. Zwischendurch erfährt man in kurzen Zwischensequenzen von Grays früheren Einsätzen.

Einen Funken Handlung bringt die Sache mit seinem Bruder mit. Dieser ist ein hochrangiger Politiker und steuert auf das weiße Haus zu. Gray ist aber überzeugt, dass dieser in ein Komplott vorwickelt ist und versucht seinen Bruder zu stoppen. Aus seinem Appartement heraus, dass er nicht verlassen darf.

Die Geschichte hört sich nicht unspannend an, am Ende ist sie das aber leider. Nach einem starken Anfang fehlt einiges an Handlung. Gray vegetiert vor sich hin, versucht seinen Bruder zu stoppen, wobei der Fokus auf Ersterem liegt. Da kann auch ein großartig spielender Idris Elba, der mit hoher Intensität spielt, nichts retten.

Es bleibt nur zu sagen: sehenswert für Fans von Idris Elba, ansonsten nicht.

Info Legacy, mit Idris Elba, FSK ab 16, DVD, 89 Minuten, 10,99 Euro, EAN: 0807297127096

Auch auf Blu-ray erhältlich.

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