Hypnose | Sina Beerwald

Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt – und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.

Dieses Buch hat mich gleich von Anfang an in den Bann gezogen. Das war ein wirklich gut geschriebener Thriller. Auch die Story, mal eine Andere.
Die Geschichte, um die Journalistin Inka, sowie ihren Freunden und Ehemann. Das Thema Hypnose noch dazu, einfach ungewöhnlich und sehr spannend. Ich stehe, dem Thema Hypnose, auch sehr skeptisch gegenüber und denke mal, dass so vieles damit gemacht werden kann, wie in diesem Buch geschrieben, eben auch schlimme Dinge, wie Mord. Hier wurde ja nun die Hypnose auch noch dazu missbraucht, um Erinnerungen, die Inka mit ihrer Schwangerschaft hatte, zu vertuschen. Sie hat das alles nervlich nicht wirklich verkraften können und ihr Gehirn hat sich verzweifelt gewehrt, sodass nach und nach alles an die Oberfläche kam. Nicht zuletzt auch durch die Hilfe ihres Therapeuten und Schwager sowie ihrer besten Freundin und Kollegen ihres Mannes.
Dass sie dabei dann auch noch selbst, in das Thema Leihmutterschaft, gezogen wurde, machte das Ganze nur noch schlimmer, zumal ihr dann vorgegaukelt wurde, dass das Kind tot war. Ein schlimmes Erlebnis nach dem anderen wurde ihr nun bewusst. Tapfer hat sie alle Gefahren überlebt und verkraftet. Dass der Schuldige, zum Schluss, nicht vor Gericht gestellt werden konnte, ist zwar schlimm, aber wohl doch gerecht gewesen.

Das Buch ist für mich, Spitzenklasse.


Seiten: 400 ISBN: 978-3-453-43636-7 Preis: 8,99 Euro

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