Interview mit Monika Geier

Im Rahmen der Interview-Aktion haben wir Monika Geier interviewt und ihr die Fragen von Rainer Furch aus Kaiserslautern gestellt. 

Frau Geier, was ist die beste Schreibzeit? Die beste Schreibzeit ist, wenn man ausgeruht, satt und fröhlich ist. Oder ausgeruht, satt und wütend, das geht auch.


Hat der Krimi in Deutschland ein anderes/besseres Ansehen als vor 20 Jahren? Der Krimi ist salonfähiger als vor zwanzig Jahren. Die Grenzen zu anderen Genres sind durchlässiger geworden und es haben sich ganz neue Arten von Kriminalromanen herausgebildet. Inzwischen gibt es sehr anspruchsvolle Krimis wie zum Beispiel die von Pablo di Santis, daneben die Krimis für bestimmte Zielgruppen und Anlässe, also Tier-, Regional- und Weihnachtskrimis etc., außerdem alle Arten von Trash und Splatter, überdies Krimis mit Fantasy-Elementen und dann noch die guten alten politischen Thriller, Whodunnits, LockedRooms und so weiter. Wir haben heute eine größere Vielfalt, eine breitere Akzeptanz und ein fantasievolleres Umgehen mit dem Krimistoff – und damit ganz neue Räume für spannende Entwicklungen.

Welche Bücher würden Sie mit auf eine Insel nehmen? Momentan Shall I eat you now von Ernest Gébler, Undine geht von Ingeborg Bachmann, und Reisen mit Homer von Ernle Bradford.

Wieviel lesen Sie selber? So viel ich kann.

Was ist ihr Lieblingsfilm im Krimigenre? Hoffman, das ist ein grandioser und viel zu wenig beachteter Film mit Peter Sellers und Sinéad Cusack – er wurde erst nach Peter Sellers ́ Tod veröffentlicht, angeblich, weil ihm die Figur des Hoffman zu ählich war.

Sind Waffen faszinierend, haben Sie jemals eine Waffe in der Hand gehabt? Selbstverständlich sind Waffen faszinierend, das ist ja das Schlimme daran. Und ja, ich habe schon welche in der Hand gehabt.

Gibt es ein Thema, das nicht krimitauglich ist? Nein, das gibt es nicht.

Vielen Dank für das Interview, Frau Geier!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>