Krimi-Soundcheck: Tatort – Happy Birthday, Sarah

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Am ersten Advent gab der junge Regisseur Oliver Kienle sein Tatort-Debüt um 20.15 Uhr im Ersten. Nachdem er als junger Mensch bereits künstlerisch aktiv gewesen war, nahm er 2004 ein Regie-Studium auf, welches er mit seinem ersten Spielilm „Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung” abschloss, der 2010 in den deutschen Kinos zu sehen war. Der TV-Tipp „Happy Birthday, Sarah” war nun sein nächstes großes Werk. Und es war erfolgreich.

9,34 Millionen Menschen saßen am Sonntagabend gespannt vor dem Fernseher und verfolgten die tragische Geschichte der Hautptdarstellerin Sarah, die von der 17-jährigen Ruby O. Fee gespielt wurde. Seit 2010 ist die junge Schauspielerin auf der Bildfläche zu sehen. Am 1. Dezember sahen ihr sogar mehr Zuschauer zu als Günther Jauch. Seinen Jahresrückblick auf RTL verfolgte nämlich nur ein Publikum von 4,49 Millionen, wie „SPIEGEL ONLINE” berichtet.

In dem 13. Stuttgarter Fall der Ermittler Thorsten Lannert und Sebastian Bootz spielte Musik eine tragende Rolle, und den Machern gelang dabei eine gelungene Inszenierung. Denn die laute Musik, die bei Sarah durch die Kopfhöhrer drang, kam in voller Lautstärke beim Publikum an. Somit nahm sie die Zuschauer mit in ihre eigene Welt, in die sie sich gerne zurückzog. Stimmen nahm man dabei nur verschwommen war. Ihre Playlist beinhaltete ergreifende und rockige Nummern, die ihre Aggressionen und Ängste widerspiegelten, jedoch eigentlich nicht zu einem jungen typischen Mädchen passten.

Gerade in spannungsgeladenen Filmen rund um Krimis, Thriller und Horrofilme spielt Musik eine wichtige Rolle und trägt wesentlich zur Rezeption dieser bei. Sie unterstreicht oft beeindruckend bestimmte Szenen und zieht den Zuschauer mit in die Geschichte. Spannung, die auf dem Bildschirm noch nicht zu sehen, kann insbesondere durch Musik schon vorher erzeugt werden. Liebhaber dieser Genres, aber auch alle anderen Film- und Fernsehfreunde profitieren in jedem Fall von einer guten Soundanlage, womit das Wohnzimmer durch Produkte von Anbietern wie Teufel zum echten Heimkino werden kann. Überzeugender Bild und Klang können schließlich jeden Film aufwerten und die Intensität des Filmerlebnisses verstärken. Selbst ein moderner Großstadt-Krimi kann dann zu einem echten Ereignis werden, auch wenn es natürlich auch die Geschichte war, die faszinierte und endlich mal wieder Tragik, Spannung, ruhige Momente sowie Komik perfekt kombinierte.

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