Das Ende der Welt | Sara Gran | Rezension

Letztes Jahr debütierte Sara Gran mit “Die Stadt der Toten” als Krimiautorin. Der erste Band der Serie um die beste Ermittlerin der Welt Claire DeWitt wurde von der Presse begeistert gefeiert. Unter dem Titel “Das Ende der Welt” ist im März der zweite Krimi mit Claire DeWitt erschienen.

San Francisco. Claire DeWitts Ex-Freund Paul wurde in seiner Wohnung erschossen, seine wertvollen Gitarren gestohlen. Alles deutet auf einen Raubmord. Seltsamerweise verkraftet Pauls Ehefrau Lydia den Tod ihres Mannes besser als Claire. Zu viele Freunde hat die brillante Ermittlerin schon an den Tod verloren. Sie muss herausfinden, was wirklich geschah. Claires stetig steigender Drogenkonsum ist ihr Betäubung und geniale Ermittlungshilfe zugleich. Doch längst hat sie die Grenze überschritten, die sie vor einem tödlichen Absturz bewahrt.

Die Ermittlungen gehen langsam voran, es kommen Randhandlungen hinzu und ein kompletter Fall aus Claires Vergangenheit wird erzählt, der sehr viel Platz einnimmt. An diesen Stellen hätte die Autorin sparen können und ein paar Striche hätten sich nicht negativ ausgewirkt. Da die Geschichten durchweg gut erzählt sind, stört das aber nur wenig und der Leser wird auf 366 Seiten gut unterhalten.

“Das Ende der Welt” ist eine tolle Abwechslung zu den klassischen Krimis. Da eine Privatdetektivin, und eine außergewöhnliche noch dazu, ermittelt, spielt die Polizei zur Abwechslung eine erfrischend kleine Nebenrolle.

Fazit: Spannend und gut erzählt. Leseempfehlung für Fans von Sara Gran!

Info Sara Gran: Das Ende der Welt, Droemer Verlag, 368 Seiten, 14,99 Euro, ISBN: 3-426-22637-5

Auch als eBook erhältlich.

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