Schulsachen | Aydin & Klamroth | Rezension

„Schulsachen. Elfriedes erster Fall“ ist das Krimi-Debüt der Autorinnen Veronika Aydin und Kerstin Klamroth, ein Taunuskrimi, der in Hofheim, Frankfurt und weiteren Orten spielt.

Im Mittelpunkt steht eine ungewöhnliche Ermittlerin: Elfriede Schmittke ist 42 und schon länger nicht mehr im Beruf, da sie sich dem Haushalt und ihrem jetzt 15jährigen Sohn gewidmet hat. Nun hat ihr Mann sie verlassen und Elfriede versucht, als Detektivin Fuß zu fassen. Ihr wird ein Fall aus dem eigenen Nahbereich angetragen: auf dem Gelände des Gymnasiums in Hofheim wurde ein Schüler ermordet und sein Vater hofft, durch Elfriedes Hilfe die schleppenden Ermittlungen der Polizei beschleunigen zu können.

Die Geschichte liest sich sehr flüssig, Elfriede ist eine sympathische Chaotin, die sich ihrem Fall ganz widmet. Wie gut, dass währenddessen Tante Ingeborg den Haushalt schmeißt. Neben den Untersuchungen im Umfeld der Schule kommt auch das Privatleben der Detektivin zur Sprache, was ich für den ersten Band einer Krimireihe auch sehr sinnvoll finde. Die Geschichte ist spannend, humorvoll, verzichtet aber auf die Beschreibung von Gewalt – wer brutale Szenen und viel Action liebt, wird das vielleicht vermissen. Durch die verschiedenen Handlungsorte kommt Lokalkolorit dazu.

Mir hat „Schulsachen. Elfriedes erster Fall“ gut gefallen und ich bin auf weitere Fälle gespannt.

Info Veronika Aydin und Kerstin Klamroth: Schulsachen, Sutton Verlag, 224 Seiten, 12 Euro, ISBN: 3954001403

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