TV-Tipp: Tatort – Kaltblütig

© SWR/Alexander Kluge

Roza Lanczek kommt bei einem Autounfall ums Leben. Die Spurenlage ist eindeutig: Die Bremsleitungen des Wagens wurden manipuliert. Also Mord. Bei ihren Befragungen hören Lena Odenthal und Mario Kopper an Rozas Arbeitsstelle und in der Firma ihres Lebensgefährten Frank Brenner nur Liebenswertes über Roza. Selbst Katharina Brenner, Frank Brenners Exfrau, mochte die junge Frau. Frank und die schwangere Roza, erfahren Lena und Kopper, wollten heiraten und andernorts ein gemeinsames Leben beginnen. Aber ihre Ermittlungsergebnisse sprechen eine andere Sprache. Es war Frank, der am Tag vor dem manipulierten Autounfall Rozas Wagen reparierte und von Katharina wird er zusätzlich belastet: Frank wollte gar nicht heiraten, scheute die Verantwortung für ein Kind und trachtete Roza loszuwerden, gibt sie beharrlich zu Protokoll. Frank Brenner wiederum sagt gar nichts, weigert sich rätselhafterweise auch nach seiner Verhaftung, sich zu verteidigen. Die Sache scheint klar, doch Lena kann nicht glauben, dass Frank Brenners Liebe nur vorgetäuscht war. Sie ermittelt weiter. 

Im dritten Fall, den Autor Christoph Darnstädt und Regisseur Andreas Senn für die Ludwigshafener Kommissare kreierten, konfrontieren sie Lena Odenthal und Mario Kopper mit Verdächtigen, die sich mit ihren Bedürfnissen, Abhängigkeiten und Verlustängsten verhängnisvoll ineinander verkeilt haben. Gespielt von Anna Loos, Götz Schubert und Sandra Borgmann in den Episodenhauptrollen entsteht in „Kaltblütig“ für die Kommissare ein vorwiegend psychologisches Rätsel um die Glaubwürdigkeit und Motive der Hauptfiguren.


Erstausstrahlung: So, 13.01.13 | 20:15 Uhr

Text: SWR

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