Zorn – Wo kein Licht

Nach “Tod und Regen” und “Vom Sterben und Lieben” erschien kürzlich mit “Zorn – Wo kein Licht” der dritte Fall für Stephan Ludwigs Hauptkommissar Claudius Zorn.

Inhalt

Innerhalb kurzer Zeit verschwinden mehrere Menschen, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben. Außerdem ereignet sich ein schwerwiegender Unfall, an dem auch Ermittler Schröder beteiligt ist. Zu guter Letzt gibt ein Selbstmord mehr als nur ein Rätsel auf. All das landet auf dem Schreibtisch von Hauptkommissar Zorn, der eigentlich ganz andere Dinge im Kopf hat. Jeglicher Versuch die Fälle zu ordnen scheitert kläglich, es wird Zeit, dass Kollege Schröder gesund wird, um Licht ins Dunkel bringen zu können. Derweil kristallisiert sich immer mehr hinaus, dass es scheinbar doch einen Zusammenhang zwischen allen Ereignissen geben könnte, man muss es nur erkennen…

Meine Meinung

„Wo kein Licht“ ist der dritte Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und seinen Kollegen Schröder. Es sind jedoch keinerlei Vorkenntnisse nötig, um das Geschehen nachvollziehen zu können. Wichtige Erlebnisse aus der Vergangenheit werden in aller Kürze wiedergegeben, um alle Leser auf denselben Wissenstand zu bringen. Dadurch fällt es leicht, in die Geschichte hineinzufinden, auch wenn einem die Charaktere noch nicht bekannt sind.

Auf den ersten Blick ist Zorn ein etwas komischer Kauz. Emotional scheint er nicht der Stärkste zu sein und auch ansonsten wirkt seine Art ab und an ein wenig unbeholfen. Aber es wird schnell klar, dass er das Herz am rechten Fleck hat, auch wenn er es nicht immer zeigen kann. Seine Art ist ein wenig flapsig, was insofern positiv ist, als dass man meint ihm auf Augenhöhe zu begegnen. Er ist nicht überheblich, sondern eben einfach ein Mensch wie jeder andere auch.

Das Spannungsniveau wird relativ weit oben angesetzt, weshalb Vorsicht geboten ist, da man schnell abstürzen kann. Zwischenzeitlich hat man das Gefühl, dass genau das der Fall ist, doch dann kommt der Autor plötzlich mit einer Überraschung um die Ecke, die man beim besten Willen nicht erahnen konnte. Man sollte sich demnach nie zu sicher fühlen was den Ausgang des Geschehens angeht. Es scheint schnell alles ganz klar zu sein, mehr als offensichtlich sogar, doch der Schein trügt.

Fazit

Mit „Wo kein Licht“ ist dem Autor eine spannungsgeladene Lektüre gelungen, die den Leser in den Bann zieht und so schnell nicht wieder loslassen wird.

Info

“Zorn – Wo kein Licht” ist als Taschenbuch bei Fischer erschienen und umfasst 413 Seiten. Für 9,99 Euro ist der Titel über die ISBN 978-3596196364 in allen Buchhändlungen erhältlich.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>